FG-Vorhaben: Visuelle und CCD-Photometrie
Visuelle und elektronisch gemessen Helligkeiten lassen sich derzeit
nicht ineinander umwandeln. Auf der FG-Tagung im November 2009 ist der
Entschluss gereift, das Wissen in diesem Gebiete auszubauen. Hierzu sind
zunächst Messungen notwendig.
Ich bitte alle CCD-Beobachter, die folgenden beiden Kometen bis zum Sommer intensiv zu beobachten:
Winter ---->
spätes Frühjahr 2010
m1 (visuell) m2(CCD)
m1 m2
C/2007 Q3 (Siding Spring)
9 11
11 13
81P/ Wild
9 11
11 13
Ich
bitte darum, die Kometen in einem Feld aufzunehmen, was wenigstens 10'
x 10' groß ist. Damit bleibt selbst für eine 5' große Koma genügend
unbeeinflusstes Feld zur Hintergrundkorrektur. Außerdem bitte ich
darum, neben normalen Aufnahmen auch grüngefilterte anzufertigen. Die Kometen sind hell genug
Wir
können dann ermitteln, welchen Einfluss die unterschiedliche spektrale
Empfindlichkeit Auge - CCD auf das photometrische Ergebnis hat.
Zu beantwortende Fragen:
- Sind CCD-Beobachtunngern vergleichbar? Welche Vorbedingungen sind dazu notwendig? Gleiche Chips? Dieselbe Auwertemethode?
- Sichert Focas ab, das die Vergleichssterne geeignet sind? Genau Vermessern und spektral angemessen (möglichst weiß)?
- Wie
kann man von (standardisierten) CCD-Beobachtungen auf visuelle
Helligkeiten schließen? Ist eine Grünfilterung notwendig? Ist eine
Multiaperure-Messung angemessern oder muss eine Totalmessung (2-5
Bogenmiuten) erfolgen? Ist die Hintergrundkorrektur für große Aperturen leistungsfähig genug?
@Bernd:
Du wolltest die Spanier ansprechen, ob eine Modifikation des
Focas-Programmes mit einer größeren Apertur möglich ist. Ich wünsche
mir 300", vielleicht in ein paar Stufen.
@Maik: Schaust du noch einmal die Literatur durch, ob du mehr findest als ich?
Zur Erinnerung: Werner Hasubicks Folien sowoe mein Vortrag aus der Fachtagung.
Fortschritt des Vorhabens
Vorschlag eines mathematischen Modelles (Januar 2010)